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Im Störungsfall zählt die Reihenfolge.
Hotlines der Provider
Was bedeutet „Entstörzeit 4 Stunden“ genau?
Die Entstörzeit beginnt mit der Störungsmeldung beim Provider — nicht mit dem Ausfall. Sie beschreibt die Frist, innerhalb der die Störung behoben sein soll, und gilt bei Business-Diensten üblicherweise rund um die Uhr, an sieben Tagen der Woche. Genau deshalb ist Schritt 01 wichtig: Ohne Ticket läuft keine Uhr.
Welche SLA-Stufen sinnvoll sind, ordnen wir im Business-Internet-Überblick ein.
Wen erreichen wir außerhalb der Geschäftszeiten?
Die Provider-Hotlines oben sind für Business-Dienste 24×7 besetzt — dort ist die Störung im Ernstfall auch nachts richtig platziert. Uns erreichen Sie zu den Geschäftszeiten; bei laufenden kritischen Fällen stimmen wir Erreichbarkeiten individuell ab.
Wie wir arbeiten — und was es Sie kostet.
Wofür benötigt ein Unternehmen eine ITK-Beratung?
Die meisten Unternehmen haben weder die Ressourcen noch den laufenden Marktüberblick, um aus dutzenden Carrier-Angeboten die wirtschaftlich beste Lösung herauszufiltern. Diese Aufgabe landet dann bei Mitarbeitern aus IT, Einkauf oder Geschäftsleitung — für die sie einmalig ist, während sie bei uns Tagesgeschäft ist.
Wir bringen Ausbildung, laufende Schulungen und vor allem Erfahrung aus hunderten Kundenprojekten mit. Das Ergebnis ist ein belastbarer anbieterübergreifender Vergleich statt eines Angebots von der Stange — und ein Ansprechpartner, der auch nach der Bereitstellung erreichbar bleibt.
Welche Kosten entstehen durch die ITK-Beratung?
Keine. Im Gegenteil: Erfahrungsgemäß sparen Geschäftskunden durch die Zusammenarbeit mit uns bis zu 30 % ihrer ITK-Kosten. Wir werden von den Providern vergütet — Sie zahlen keinen Cent extra und behalten trotzdem die Wahl zwischen allen relevanten Anbietern.
Wenn Sie wissen möchten, wo in Ihren bestehenden Verträgen Luft ist: Das prüfen wir in der Kostenoptimierung — auf Basis aktueller Marktpreise aus laufenden Projekten.
Wie unabhängig sind Sie, wenn die Provider Sie bezahlen?
Wir sind bei allen relevanten Carriern gelistet und werden von allen nach vergleichbaren Konditionen vergütet. Damit gibt es für uns keinen wirtschaftlichen Grund, einen Anbieter zu bevorzugen — der falsche Provider kostet uns die Kundenbeziehung, und die ist deutlich mehr wert als eine einzelne Provision.
Wie wir das im Projekt konkret halten, steht auf Warum beckconsult.
Wie läuft ein Projekt von der Anfrage bis zum Betrieb ab?
In vier Schritten: 1. Bedarfsaufnahme — Standorte, Anwendungen, Bandbreiten, Verfügbarkeitsanforderungen. 2. Verfügbarkeits- und Anbietervergleich — was ist an Ihrer Adresse realisierbar, zu welchem Preis, mit welchem SLA. 3. Beauftragung und Implementierung — wir koordinieren Provider, Termine, Tiefbau und Inbetriebnahme. 4. Betrieb — wir bleiben Ihr Ansprechpartner bei Störungen, Umzügen, Upgrades und Vertragsverlängerungen.
Beispiele aus der Praxis — von 35 Internetzugängen bis zur Dark-Fiber-Kopplung — finden Sie in unseren Referenzprojekten.
Wir haben laufende Verträge — lohnt sich ein Vergleich trotzdem?
Fast immer. Preise pro Mbit/s sind in den letzten Jahren deutlich gefallen, gleichzeitig laufen viele Bestandsverträge auf alten Bandbreiten und alten Konditionen weiter. Wir prüfen Laufzeiten, Kündigungsfristen und Leistungsumfang und zeigen Ihnen, ob sich ein Wechsel, eine Nachverhandlung oder eine Bandbreitenerhöhung im laufenden Vertrag rechnet.
Was dabei üblicherweise herauskommt, zeigt der Anbietervergleich.
Wer ist bei beckconsult mein Ansprechpartner?
Sie bekommen einen festen Berater — vor, während und nach der Bereitstellung. Keine wechselnden Hotline-Mitarbeiter, keine Ticket-Nummern ohne Gesicht. Bei komplexeren Projekten kommt ein Techniker aus unserem Team dazu, Ihr Ansprechpartner bleibt derselbe.
Wen Sie erwarten dürfen, sehen Sie unter Über uns.
Was an Ihrem Standort realistisch möglich ist.
Können Sie für unseren Unternehmensstandort eine Datenleitung anbieten?
In der Regel ja — entscheidend ist, welcher Carrier an Ihrer Adresse tatsächlich bauen kann. Die Verlegung der Glasfaser bis ins Gebäude übernimmt der jeweilige Anbieter; eine Genehmigung des Gebäudeeigentümers ist dafür obligatorisch. Die Inhouse-Verkabelung erfolgt meist ebenfalls durch den Anbieter oder durch Ihren Elektriker — bei der Abstimmung unterstützen wir Sie.
Wir prüfen anbieterübergreifend, was an Ihrer Adresse verfügbar ist: Verfügbarkeitsprüfung starten — kostenlos und unverbindlich.
Was ist bei einer Glasfaser-Inhouse-Verkabelung zu beachten?
Die Inhouse-Verkabelung liegt grundsätzlich in der Verantwortung des Kunden. Für einen Internet- oder VPN-Datenanschluss wird in der Regel ein Singlemode-Kabel (U-DQ(ZN)BH 2x12E9) benötigt. Sinnvoll sind rund 10 m Überhang am a- und b-Ende, damit der Anbieter sauber spleißen kann.
Planen Sie außerdem den Stellplatz für das Provider-Equipment ein: klimatisiert, mit Strom (idealerweise USV-gestützt) und zugänglich für Techniker. Was wir vor Ort abfragen, steht in unserer Glasfaser-Checkliste.
Welche Bandbreite kommt bei uns tatsächlich an?
Messen Sie zunächst mit einem beliebigen Endgerät im Netzwerk. Zeigt sich eine deutliche Abweichung zur bestellten Bandbreite, messen Sie direkt am Router des Providers — so schließen Sie Verluste durch LAN-Komponenten wie Firewall, Switch oder WLAN aus. Ist die Bandbreite dann noch nicht zufriedenstellend, eröffnen Sie eine Störungsmeldung beim Provider (Hotlines und Ablauf) und senden uns die Ticketnummer.
Für die Messung genügt ein neutraler Speedtest, z. B. speedtest.net. Wichtig: Bei Business-Anschlüssen zählt der garantierte, symmetrische Wert — nicht ein „bis zu“-Spitzenwert.
Welche Vorteile hat ein Geschäftskunden-Dienst gegenüber einem Consumer-Tarif?
Der Unterschied zeigt sich, wenn es darauf ankommt:
- Entstörzeit 4 bis maximal 8 Stunden statt „best effort“
- Verfügbarkeit von 99,5 % bis 99,99 % — vertraglich zugesichert
- Garantierte, symmetrische Bandbreite statt geteilter „bis zu“-Werte
- Service 24×7 mit persönlichem Ansprechpartner
- Professionelle Endgeräte (z. B. Cisco), geringe Latenz, gleichmäßiger Jitter
- Statische IP-Adressen und Redundanzoptionen, wo benötigt
Wie sich das technisch unterscheidet, erklären wir bei Business Glasfaser und im Beitrag Business vs. Privat: Internet-Tarife erklärt.
Glasfaser oder DSL — was ist für uns realistisch?
Glasfaser ist die erste Wahl, wo sie verfügbar ist: symmetrisch, latenzarm, skalierbar bis 10 Gbit/s. Wo noch nicht gebaut ist, bleibt eine geschäftskundentaugliche DSL-Variante eine solide Übergangslösung — idealerweise mit einem klaren Migrationspfad, damit Sie nicht zweimal umbauen.
Die Abwägung im Detail: Glasfaser oder DSL?
Was kostet eine Business-Glasfaser-Anbindung?
Den Preis bestimmen vier Faktoren: die Entfernung zum nächsten Netzknoten (Tiefbau), die Bandbreite, das gewählte SLA und die Vertragslaufzeit. Deshalb reicht die Spanne von wenigen hundert Euro monatlich bis zu projektierten Sonderbauten. Seriös lässt sich das erst nach der Standortprüfung sagen — die kostet Sie nichts.
Größenordnungen und Kostentreiber erläutern wir im Beitrag Was kostet Business-Glasfaser?
Wie lange dauert die Bereitstellung?
Liegt Glasfaser bereits im Gebäude, sind wenige Wochen realistisch. Ist Tiefbau nötig, sprechen wir je nach Genehmigungslage und Streckenlänge über drei bis neun Monate — Gehwegquerungen, Eigentümerzustimmung und Baugenehmigungen bestimmen den Takt, nicht der Provider. Für die Übergangszeit stellen wir bei Bedarf eine Interimslösung bereit, damit Ihr Umzug oder Ihr Projekt nicht wartet.
Wie der Ausbau in Deutschland läuft und was das für Ihre Planung bedeutet, haben wir im Glasfaser-Ausbau-Whitepaper zusammengefasst.
Telefonie, die zur Arbeitsweise passt.
Was brauchen wir heute für Unternehmenstelefonie?
Drei Bausteine: eine belastbare Datenanbindung, einen SIP-Anschluss für die Rufnummern und eine Telefonielösung — als eigene Anlage, als Cloud-Dienst oder direkt in Microsoft Teams. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt weniger von der Technik ab als davon, wie Ihre Teams arbeiten: standortgebunden, hybrid oder überwiegend mobil.
Übersicht der Möglichkeiten: Voice-Dienste & VoIP.
SIP-Trunk oder Cloud-Telefonanlage — was ist der Unterschied?
Ein SIP-Trunk ist der Anschluss: Er bringt Ihre Rufnummern und Sprachkanäle an eine vorhandene Telefonanlage. Eine Cloud-Telefonanlage ersetzt die Anlage selbst — Sie mieten die Funktionen (Warteschleifen, Voicemail, Weiterleitungen) und betreiben keine Hardware mehr.
Haben Sie eine funktionierende, gewartete Anlage, ist der Trunk der wirtschaftlichere Weg. Steht ohnehin eine Ablösung an, lohnt der Umstieg in die Cloud.
Können wir direkt aus Microsoft Teams telefonieren?
Ja. Teams wird dabei zur Telefonanlage: Anrufe laufen über Ihre bestehenden Rufnummern, unabhängig davon, ob Ihre Mitarbeitenden im Büro, zu Hause oder unterwegs sind. Für die Anbindung gibt es mehrere Wege (Operator Connect, Direct Routing, Calling Plans) — sie unterscheiden sich in Aufwand, Kosten und Flexibilität.
Was für wen passt, erklären wir unter Microsoft Teams Telefonie.
Behalten wir bei einem Wechsel unsere Rufnummern?
In der Regel ja — Rufnummern und ganze Rufnummernblöcke lassen sich portieren. Wichtig ist die Reihenfolge: Erst wenn der neue Anschluss steht und getestet ist, wird portiert. Wir koordinieren Termine zwischen alten und neuen Providern so, dass die Erreichbarkeit lückenlos bleibt.
Absicherung, die zur Anbindung gehört.
Wie schützen wir unsere Anbindung gegen DDoS-Angriffe?
Wirksam nur im Netz des Providers: Wird der Angriffsverkehr erst an Ihrer Firewall gefiltert, ist die Leitung längst voll. Carrier-seitiger Schutz erkennt Volumenangriffe im Backbone, leitet den Verkehr zur Reinigung um und lässt nur legitimen Traffic zu Ihnen durch — je nach Dienst automatisch innerhalb von Sekunden.
Wie das funktioniert: DDoS Protection. Hintergrund zu Angriffsarten: Was ist ein DDoS-Angriff?
Brauchen wir eine Managed Firewall — wir haben doch eine Firewall?
Die Frage ist nicht, ob eine Firewall vorhanden ist, sondern wer sie pflegt: Regelwerke, Firmware-Stände, Signaturen und Log-Auswertung brauchen laufende Aufmerksamkeit. Genau daran scheitert es in kleinen IT-Teams — nicht an der Hardware. Ein Managed Service übernimmt Betrieb, Updates und Monitoring mit definierten Reaktionszeiten.
Leistungsumfang: Managed Firewall.
Was bedeutet Zero Trust in der Praxis?
Kein Zugriff allein aufgrund der Netzwerkposition: Jeder Zugriff wird geprüft — Nutzer, Gerät, Kontext, Anwendung. Statt Mitarbeitende per VPN „ins Netz“ zu lassen, werden sie gezielt mit einzelnen Anwendungen verbunden. Das reduziert die Angriffsfläche und macht hybrides Arbeiten sauber kontrollierbar.
Ein Einstieg lässt sich schrittweise planen — Details unter Zscaler Zero Trust.
Wir sind ein mittelständisches Unternehmen — wie ernst ist die Bedrohungslage für uns?
Ernst, weil Angriffe automatisiert laufen: Gescannt wird, was erreichbar ist, nicht wer bekannt ist. Die häufigsten Einstiegspunkte sind veraltete Fernzugänge, fehlende Mehrfaktor-Anmeldung und Phishing — nicht spektakuläre Zero-Days. Entsprechend liegt der größte Sicherheitsgewinn in Grundlagen, nicht in Spezialwerkzeugen.
Überblick über unsere Bausteine: Cyber Security. Konkrete Sofortmaßnahmen: Schutz vor Cyberangriffen.
Mehrere Standorte, eine Architektur.
Wie verbinden wir mehrere Standorte sicher miteinander?
Über ein privates Unternehmensnetz statt über das offene Internet: Der Datenverkehr läuft getrennt, mit garantierten Bandbreiten, priorisierten Diensten (QoS) und definierten Entstörzeiten. Alle Standorte arbeiten so, als stünden sie im selben Gebäude — inklusive zentraler Dienste wie Telefonie, ERP und Fileservices.
Details zu den Varianten: Private Netzwerke (VPN) und Ethernet Line Standortvernetzung.
MPLS, Ethernet VPN oder SD-WAN — was passt zu uns?
Eine Faustregel:
- Ethernet VPN (EPN), wenn Ihre IT das Routing selbst kontrollieren will — Layer 2, minimale Latenz.
- MPLS, wenn das Netz vollgemanagt einfach laufen soll — inklusive QoS, ohne eigenen Betriebsaufwand.
- SD-WAN, wenn viele Standorte, viel Cloud und Flexibilität gefragt sind — mit eingebauter Redundanz über mehrere Pfade.
In der Praxis entscheidet die Bedarfsanalyse, oft ist eine Kombination die wirtschaftlichste Lösung. Der direkte Vergleich: Standortvernetzungen im Vergleich.
Wie sichern wir uns gegen einen Internet-Ausfall ab?
Mit einer zweiten Leitung, die technisch wirklich getrennt ist: anderer Carrier, andere Trasse, eigener Gebäudeeinführungspunkt — sonst trifft ein Baggerschnitt beide Wege. Je nach Anforderung kommt automatisches Failover über den Router, ein Backup per Mobilfunk oder eine vollredundante zweite Glasfaser infrage.
Mehr dazu: Backup-Internetverbindung. Was ein Ausfall real kostet, rechnet der Beitrag Internet-Ausfall im Unternehmen vor.
Videokonferenzen und Cloud-Anwendungen ruckeln trotz ausreichender Bandbreite. Was hilft?
Meist ist nicht die Bandbreite das Problem, sondern die Priorisierung: Alle Anwendungen konkurrieren gleichberechtigt um die Leitung, während Sprache und Video schon auf kleine Verzögerungen empfindlich reagieren. Mit priorisierten Klassen (QoS) und direkten Übergängen in die Cloud-Regionen von Microsoft, AWS oder Google wird der Verkehr planbar.
Wie das umgesetzt wird: Cloud-Priorisierung und WAN-Optimierung.
IP-Netze auf einen Blick.
| Präfix | Subnetzmaske | Adressen | Nutzbar für Hosts |
|---|---|---|---|
| /25 | 255.255.255.128 | 128 | 126 |
| /26 | 255.255.255.192 | 64 | 62 |
| /27 | 255.255.255.224 | 32 | 30 |
| /28 | 255.255.255.240 | 16 | 14 |
| /29 | 255.255.255.248 | 8 | 6 |
| /30 | 255.255.255.252 | 4 | 2 |
| /31 | 255.255.255.254 | 2 | 2 (Punkt-zu-Punkt) |
| /32 | 255.255.255.255 | 1 | 1 (Host-Route) |
Sprechen wir über Ihr Anliegen.
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